eine
weitere Bezugsperson, ist vor allem ein Meister, ein Mann,
dem es gelungen ist, ohne jemals ganz darin verwickelt
zu bleiben, das ganze Theater der letzten 50 Jahre zu
durchlaufen, vor allem das, das einmal Neues Theater hieß:
Scabia ist immer da gewesen, um seine Aufgabe als Dichter
und Dramaturg, als außergewöhnlicher Spieler, Erfinder
so vieler Geschichten, weiterzuführen, von Marco Cavallo,
mit den Wahnsinnigen von Franco Basaglia in der psychiatrischen
Klinik von Triest, zur Arbeit mit den Kindern in den Abruzzen,
vereint unter dem Titel "Forse un drago nascerà"
(vielleicht wir ein Drache geboren), bis zum Ausnahmeexperiment
des Gorilla quadrumàno (vierhändigen Gorillas), mit den
Studenten seines Dramaturgie-Lehrstuhls am damals gerade
entstandenen DAMS in Bologna, ein Stück, das bis zum Festival
von Nancy gekommen ist.
Zur
Schilderung des Theaters Scabias zeigen wir eine umfassende
Reihe von Elementen, einige legendär, wie die Märchenerzählertafeln
von Marco Cavallo und vom Gorilla, anderes Poetisches
und sehr Schönes wie die großen Pappmaché-Objekte, die
ihn diese Jahre begleitet haben. Mehr als alles sei hingewiesen
auf den großen Albero dei Poeti (Baum der Dichter), der
in einem Saal der Casa dei Teatri seine Poesie zum Leben
erweckt.
zurück