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Giuliano Scabia

 

 

 

 

eine weitere Bezugsperson, ist vor allem ein Meister, ein Mann, dem es gelungen ist, ohne jemals ganz darin verwickelt zu bleiben, das ganze Theater der letzten 50 Jahre zu durchlaufen, vor allem das, das einmal Neues Theater hieß: Scabia ist immer da gewesen, um seine Aufgabe als Dichter und Dramaturg, als außergewöhnlicher Spieler, Erfinder so vieler Geschichten, weiterzuführen, von Marco Cavallo, mit den Wahnsinnigen von Franco Basaglia in der psychiatrischen Klinik von Triest, zur Arbeit mit den Kindern in den Abruzzen, vereint unter dem Titel "Forse un drago nascerà" (vielleicht wir ein Drache geboren), bis zum Ausnahmeexperiment des Gorilla quadrumàno (vierhändigen Gorillas), mit den Studenten seines Dramaturgie-Lehrstuhls am damals gerade entstandenen DAMS in Bologna, ein Stück, das bis zum Festival von Nancy gekommen ist.

Zur Schilderung des Theaters Scabias zeigen wir eine umfassende Reihe von Elementen, einige legendär, wie die Märchenerzählertafeln von Marco Cavallo und vom Gorilla, anderes Poetisches und sehr Schönes wie die großen Pappmaché-Objekte, die ihn diese Jahre begleitet haben. Mehr als alles sei hingewiesen auf den großen Albero dei Poeti (Baum der Dichter), der in einem Saal der Casa dei Teatri seine Poesie zum Leben erweckt.

 

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