Konzeption,
Regie, Bühnenbild und Marionetten Alain Moreau
Schauspieler/Puppenspieler Julie Antoine, Francois Ebouele,
Toztli Godinez de Dios
Musik Max Vandervorst unter Mitwirkung Marc Hérouet (Piano)
et Felix Vandervorst (Gitarre) Lichtentwurf und -regie
Dimitri Joukovsky
Co-Production
Atelier Théâtre Jean Vilar und Théâtre de la Vie
Welcher
Faden verbindet einen Kohl, eine Badeente, Wolken, einen
roten Fisch oder ein Haus? Diese Anhäufung von Gegenständen,
Erinnerungen an die frühe Kindheit, baut die innere Architekture
eines kleinen Menschen, Beute der Zersetzung seiner Identität.
Manipuliert von vier eleganten Peronen, die einem Gemälde
von Margritte entstiegen zu sein scheinen, irrt er durch
eine Ansammlung von spassigen Situationen, die nur der
Logik seines bewegten Unterbewusstseins folgen. Nackt
wie ein Wurm, jedes Ansehens bar, versucht er seine Krone
wiederzufinden, indem er in unmögliche Rollen schlüpft:
Sandverkäufer, Schachkönig, Zimmermann des Unmöglichen,
Akrobat der Wolken. Ohne Umstände, mit Mittäterschaft
seiner Manipulatoren, bietet er sich dem Spiel eines Territoriums
in dauernder Instabilität, das seine Größe, sein Gewicht,
seine geistigen und körperlichen Ressourcen auf die Probe
stellt.
Verschlossen
wie ein Rätsel, gesprenkelt mit humoristischen und wiederholten
Hinweisen, fragt dieses Marionettenspiel, bildlich und
ohne Worte, ein Publikum jeden Alters über seine Fähigkeit,
das richtige Gleichgewicht zwischen seinen Phantasien
und der Wirklichkeit zu finden.
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